Die Häuser des Aegiedenhofs

Das Nutzungskonzept
 
Der Aegiedienhof. 12 verschiedene Häuser. Jedes Gebäude mit einem eigenen, unverwechselbaren Gesicht. Aber alle umschließen einen gemeinsamen großen Innenhof, der die Anlage als zusammengehörig erscheinen läßt.
 
Beides, Individualität und Miteinander, will auch das Nutzungskonzept ermöglichen: Menschen können hier nach ihren jeweils eigenen Bedürfnissen leben - aber sie können auch "miteinander zu tun haben".
 
Das zweite und dritte Obergeschoss dient Wohnzwecken. Wohnungen für jüngere Leute sind über Treppen zu erreichen. Ältere oder Menschen mit Behinderungen können mit Hilfe von Fahrstühlen in ihre eigenen vier Wände gelangen. Ein Bewohner mit Gehbehinderung kann von seiner Wohnung im zweiten OG aus mit seinem Rollstuhl ohne jede Barriere über den Hof direkt ins Kultur- und Stadtteilcafé des Aegidienhofes fahren.
 
Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss wird gelebt und gearbeitet- "unter einem Dach". Wohnungen für Singels und Familien mit Kindern, Grundrisse, die sich für betreutes Wohnen oder für Menschen mit Behinderungen eignen, Atelierflächen, Praxen, Büros, eine Gastronomie, Werkstätten, ein Gemeinschaftsraum sind ausgewogen gemischt. Hier wächst ein lebendiges Gegenkonzept gegen jenen öden Zustand, der in manchen Stadtteilen dadurch entstanden ist, dass man die Stadt in abends tote Bürostädte, tagsüber tote "Schlafstädte" oder isolierte "Seniorenzentren" zertrennt hat.
 
Die Keller sind die ältesten Teile der Anlage: Manch Bewohner wird seinen Wein in einem mittelalterlichen Gewölbe lagern. Zu jeder Wohnung gehört ein eigener Keller. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftlich zu nutzende Fahrradkeller, Wasch- und Trockenräume, eine Werkstatt und in Zukunft auch eine Sauna.

Haus 1 / St.Annen-Straße 5a


Haus 2 / St. Annen-Straße 5


Haus  3 / St. Annen-Straße 3


Haus 4-7 / St.-Annen-Straße/Stavenstraße


Haus 8 / Weberstraße 1f


Haus 9-10 /Weberstraße 1e /1b


Haus 11 / Weberstraße 1/1a


Haus 12 / St-Annen-Straße 5b